Sommerkonzert: Musik für alle

Die Konzertorchester der Musikkapelle St. Vitus veranstalten am Freitag, 24. Juli, ein Sommerstandkonzert auf der Piazza vor der Stadthalle.

Es spielen das Symphonische Blasorchester unter der Leitung von Adolf Huttner und das Jugendblasorchester mit Dirigent Josef Schindler. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr und dauert eine knappe Stunde. Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Musikkapelle bittet um Spenden für die Jugendarbeit.


Bildnachweis: Daniel Pirzer

"Endlich wieder Blasmusik live und vor Zuhörern" - die Freude und Erleichterung ist den Verantwortlichen der Musikkapelle sichtlich anzusehen. Sämtliche Auftritte des Jahres sind bislang entfallen und werden auch weiterhin ausfallen, was für das Orchester eine große Belastung darstellt. "Für uns Musiker fällt ein ganz wichtiger Teil unserer Freizeit weg und damit verbunden auch die Freude am gemeinsamen Musizieren für die Festbesucher aller Orten", erläutert Chefdirigent Adolf Huttner die psychologische Lage. Es gab zwar weiterhin eingeschränkten Probenbetrieb, der fand allerdings online statt und somit als Einzelunterricht. Gesamtproben der einzelnen Orchester gibt es erst seit kurzem wieder. Neben der fehlenden Kameradschaft verursachte dies natürlich immens höhere Kosten als der reguläre Ausbildungsbetrieb, da somit viel mehr Stunden anfallen. Ein weiterer Punkt, der die Verantwortlichen der Musikkapelle stets beschäftigte, war die jeweils aktuelle Vorschriftenlage. Was ist erlaubt? Wie wird's organisiert? Wer macht's? "Zu den vielen Stunden, die unser ehrenamtliches Leitungsteam ohnehin schon immer für den Verein aufbringt, kamen jetzt auch noch die Corona-bedingten Zusatzaufgaben eines Hygienekonzepts, das durch Veränderungen bei den rechtlichen Vorgaben fast im Wochenrhythmus angepasst werden musste - inklusive der baulichen Umsetzung in den Probenräumen. Umso mehr freuen wir uns jetzt auf dieses Konzert", so Erster Vorsitzender Stefan Huttner. 

Der Zugang ist über den Bereich zwischen Mittelschule und Stadthalle möglich, der Ausgang befindet sich bei der Schranke neben der Grundschule in Richtung Seniorenresidenz. Sitzmöglichkeiten stehen nicht zur Verfügung, es gibt auch keinen Verkauf von Speisen oder Getränken. Die nötigen Abstände werden durch ausgewiesene Bereiche eingehalten. Die maximale Besucherzahl beträgt 200. Bei Regen oder stürmischen Bedingungen entfällt die Veranstaltung.

Musikproben während der Coronazeit

Unser Musikunterricht nimmt wieder langsam, unter Einhaltung der Corona-Hygienevorschriften, fahrt auf.

Silberglanz für Musikkapelle St. Vitus

Herausragende und aktive Konzerttätigkeit ausgezeichnet.

BURGLENGENFELD. Der Nordbayerische Musikbund hat erneut die Leistung und den Einsatz der Musikkapelle St. Vitus für die konzertante Blasmusik und das Kulturleben der Stadt gewürdigt. Für die über 50jährige Musiktradition verbunden mit einer Vielzahl herausragender Konzerte erhält das Orchester die Silbermedaille am weiß-blauen Band. Von Ralph Conrad.


Die Silbermedaille am weiß-blauen Band gab es für die Musikkapelle St. Vitus; von links Joseph Ferstl (Kreisvorsitzender Nordbayerischer Musikbund), Adolf Huttner (musikalischer Leiter), Stefan Huttner (Vorsitzender) und Gerhard Engel (Bezirksvorsitzender Nordbayerischer Musikbund) Foto: Schaller

Der Bezirksvorsitzende Gerhard Engel stellte bei der Preisverleihung daneben noch die unschätzbare Bedeutung der Blasmusik in den Mittelpunkt, wenn es um Pflege und Erhalt regionaler Kultur geht und sprach allen Verantwortlichen im Verein seinen Dank und seine Anerkennung aus.

Zu den Ehrungen für die Musiker, die für 50 Jahre geehrte wurden (MZ berichtete) verlieh er noch weitere Anerkennungen von Seiten des Musikbundes. Monika Hofmann wurde für 20 Jahre Mitarbeit im Vorstand der Kapelle mit der Goldnadel ausgezeichnet. Ebenso Peter Karl für 20 Jahre als Ausbilder für Tenorhorn und Bariton.

Seit 30 Jahren musizieren Martin Nuber und Matthias Karl (Goldnadel), seit 20 Jahren Katrin Buckley und Theresa Knerer (Silbernadel).

Das Leistungsabzeichen in Silber erhielten die Jungmusiker Peter Schindler, Lukas Ritzer, Christian Graf, Michael Brey und Maximilian Hofmann.

 

St. Vitus brilliert bei Festkonzert

Die Musikkapelle St. Vitus bot musikalische Feinkost auf hohem Niveau. Günter Moser wurde der goldene Taktstock verliehen. Von Josef Schaller

BURGLENGENFELD. Das Festkonzert der Musikkapelle St. Vitus, das alljährlich am letzten Samstag vor Weihnachten stattfindet, ist längst zu einem Highlight im Burglengenfelder Veranstaltungskalender geworden. Der Besucher weiß inzwischen schon im Voraus, dass er mit musikalischer Feinkost auf höchstem Niveau verwöhnt werden wird. So war es im Grunde genommen nichts Außergewöhnliches, dass sich am Samstagabend die Stadthalle wieder bis auf den letzten Platz füllte.

Die insgesamt 88 Musiker des symphonischen und des Jugendblasorchesters nahmen das Publikum mit auf einen vielseitigen und sehr abwechslungsreichen musikalischen Ausflug, unter anderem in die Märchen- und Filmwelt, in die biblische Urzeit, nach Südamerika und in die Prärie des Wilden Westens. Auch heuer standen wieder zahlreiche Ehrungen auf dem Programm.

Viele Auszeichnungen
Die Musiker Josef Schindler, Josef Schießl, Peter Karl und Alois Karl wurden für ihre 50-jährige Mitgliedschaft bei der Musikapelle St. Vitus ausgezeichnet. Gerhard Engel, Bezirksvorsitzender des nordbayerischen Musikbundes, nutzte die Gelegenheit, um der Musikkapelle noch einmal für ihr 50-jähriges Jubiläum, das im Jahr 2017 mit vielen Veranstaltungen gefeiert worden war, zu gratulieren und ihr dafür die Silbermedaille im weiß-blauen Band zu überreichen. Günter Moser, langjähriger Dirigent der Jugendblaskapelle, wurde der goldene Ehrentaktstock verliehen.

Geehrt für 50 Jahre bei St. Vitus
Alois Karl
: „Mir ging es so, wie einst John Miles in seinem Hit gesungen hat: Music was my first love. Mit sieben Jahren haben mich meine Eltern zur Musikkapelle geschickt. Mein größtes Erlebnis war die erste Reise nach Japan. Damals war ich 18.“
Peter Karl: „Ich musste im Alter von zehn Jahren zum Instrument greifen. Mit der Posaune habe ich angefangen. Nach zehn Jahren habe ich mich auf Bariton weitergebildet. Die erste Japanreise mit der Musikkapelle war für uns junge Menschen damals schon etwas Besonderes.“

Josef Schindler ist seit 50 Jahren bei der Musikkapelle St. Vitus. Foto: Josef Schaller

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Adventliche Klänge in der Klinik

„Alle Jahre wieder“ hieß es am vergangenen Samstag im ersten Obergeschoss der Asklepios- Klinik im Städtedreieck.

BURGLENGENFELD.„Alle Türen auf“ gingen in den Stationen Innere Medizin, Geriatrie und Unfallchirurgie, als das Jugendblasorchester der Musikkapelle St. Vitus bekannte und beliebte Weihnachtsweisen anstimmte. Die 25-köpfige Kapelle um Dirigent Josef Schindler knüpfte damit nahtlos an eine bereits Jahrzehnte dauernde Tradition an, die zu etlichen sozialen, medizinischen und pflegenden Einrichtungen führt, wo auf den Advent eingestimmt wird.

Das Jugendblasorchester erfreute im Burglengenfelder Krankenhaus Mitarbeiter und Patienten. Foto: Bernhard Krebs

Der Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung

Darum ist die Musikkapelle erfolgreich

Seit 50 Jahren gibt es die Burglengenfelder Kapelle St. Vitus. Ihr Erfolg hat viele Väter. Wir stellen sie vor. Von Josef Schaller.

BURGLENGENFELD. Das Sommerfest am Europaplatz ist heuer ausgefallen. Also haben die Verantwortlichen der Musikkapelle St. Vitus nach einer Ersatzveranstaltung gesucht, um dem Nachwuchs die Chance zu geben, sich vor einem größeren Publikum zu beweisen. „Natürlich wollten wir mit so einer Veranstaltung auch unsere Kasse füllen“, sagte Ralph Conrad im Gespräch mit der Mittelbayerischen. „Nachwuchsarbeit kostet nämlich viel Geld.“ In der Stadthalle zeigte die Kapelle schließlich ihr Können. Wir stellen die Menschen und Abteilungen vor, die für den Erfolg der Kapelle verantwortlich sind.

Der Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung