Adventsbesuch der Musikkapelle St. Vitus

Volle Konzertsäle und volle Probenräume sind für die Musikkapelle St. Vitus nicht ungewöhnlich, einmal im Jahr drehen sie aber den Spieß um und besuchen Heimbewohner und Kranke. Wenn dort dann das Jugendblasorchester anrückt wird es schon ganz schön voll. 
Unter der Leitung von Dirigent Günter Moser und in Begleitung von Jugendleiter Johannes Liebl und dem zweiten Vorsitzenden Alois Karl brachten sie ihren musikalischen Beitrag und besinnliche Texte zum Advent in die Seniorenheime in Burglengenfeld und Kallmünz, in die Seniorenresidenz im Naabtalpark, in die Burglengenfelder Asklepios-Klinik und auf die Burg. Die Vitusmusiker wurden freudig empfangen - "oft erzählen uns die Zuhörer dann auch, dass sie früher gerne Gast bei unseren Veranstaltungen waren und gemeinsam plaudern wir dann über die alten Zeiten," so der Dirigent. Ihrerseits bekamen die Musikerinnen und Musiker auch die ein oder andere kleine Aufmerksamkeit mit den besten Wünschen zum Weihnachtsfest und wurden in der Kantine des Krankenhauses zum Mittagessen eingeladen.
  
Text: Ralph Conrad, Bilderquelle: Alois Karl.

Vom Musikprojekt zum Kalender

Burglengenfelder Bildkalender für das Jahr 2019.
BURGLENGENFELD, Text: Michael Hitzek. In vielen Wohnzimmern ist der Platz für ihn bereits fest reserviert, jetzt ist er da: Der Burglengenfelder Bildkalender für das Jahr 2019. Er ist ab sofort zum Preis von drei Euro im Bürgerbüro im Rathaus sowie in vielen Geschäften erhältlich.

2017 war für die Stadt Burglengenfeld ein Jahr reich an Jubiläen. Es galt – unter anderem! – den 50. Geburtstag der Musikkapelle St. Vitus zu feiern. „Heimatsound – Der Soundtrack meiner Stadt“ hieß ein ganz besonderes Konzert in der Packhalle des Zementwerks. Wie in alten Stummfilmtagen lieferten die Musikerinnen und Musiker der Kapelle die Begleitung zu einer beeindruckenden Bilder-Show im Großformat auf der Leinwand.

Zu sehen waren interessante Blickwinkel auf Burglengenfelder Bauwerke, phantasievolle Inszenierungen des Alltags, optische Zeugnisse der Stadtentwicklung und eine Vielzahl historischer Bilddokumente. Dies waren unter anderem Aufnahmen ambitionierter Hobbyfotografen, Schnappschüsse aus dem Vereinsleben der Musikkapelle St. Vitus und Fundstücke aus dem Foto-Archiv der Stadt Burglengenfeld, die die Öffentlichkeitsarbeiter von Musikkapelle und Stadt, Ralph Conrad und Michael Hitzek, ausgewählt hatten.

Die Bilderschau und nicht zuletzt auch die musikalische Untermalung durch das symphonische Blasorchester und das Jugendblasorchester der Musikkapelle St. Vitus begeisterten auch Bürgermeister Thomas Gesche. Er entschied spontan, eine Auswahl der Motive von „Heimatsound – Der Soundtrack meiner Stadt“ im Burglengenfelder Bildkalender für das Jahr 2019 zu präsentieren. Folgerichtig soll der Verkaufserlös diesmal der Jugendarbeit der Musikkapelle St. Vitus zugutekommen. 

 

Ein Qualitätssiegel für die Jugendarbeit

Die Burglengenfelder Musikkapelle St. Vitus freut sich über den Junior-Award des Nordbayerischen Musikbunds.

BURGLENGENFELD. Die Musikkapelle St. Vitus freut sich über zwei Auszeichnungen: den Junior-Award sowie eine Zuwendung von der DB-Stiftung „Ehrenamt? – Ehrensache!“.

Der Junior-Award ist eine Auszeichnung durch den Dachverband für Musikvereine, die besonders innovativ und engagiert arbeiten und durch einen gut strukturierten Aufbau des Ausbildungsbereichs die Zukunft ihres Vereins sichern. Vereine, die den Junior-Award erhalten, zeigen, dass sie einen umfangreichen Anforderungskatalog in Sachen Musikpädagogik und Vereinsorganisation erfüllen. Der junge Mensch steht dabei stets im Mittelpunkt. Weiterhin soll die Auszeichnung auch das außermusikalische Freizeitprogramm würdigen.

     
Bildnachweis: Logo Junior Award: NBMB (=Nordbayerischer Musikbund)

„Wir freuen uns sehr, dass der Nordbayerische Musikbund unsere Arbeit so zu schätzen weiß“, strahlt Johannes Liebl, der erste Jugendleiter der Musikkapelle. Er hatte die Idee zur Bewerbung um den Preis. „Seit ich bei der Musikkapelle bin, habe ich gerne die vielfältigen Angebote wahrgenommen und ich sehe die Auszeichnung vor allem auch als Würdigung der tollen Arbeit, die meine Vorgänger und unser Team des Jugendvorstands geleistet haben.“ Der Junior-Award soll auch als Ansporn verstanden werden, langfristig eine weitere Verbesserung, Ausweitung und Optimierung der verschiedenen Vereinsangebote anzustreben. Der Junior-Award ist damit ein Qualitätssiegel.

Zudem erhielt die Musikkapelle zum wiederholten Mal eine Zuwendung aus dem Programm „Ehrenamt? – Ehrensache!“ der Deutsche Bahn Stiftung, die dem Nachwuchs in Form von vergünstigtem Ausbildungs- und Notenmaterial zu Gute kommt.
Eine weitere Anerkennung für die hervorragende Arbeit der Musikkapelle St. Vitus.

Beitrag in der Mittelbayerischen Zeitung

Ton für Ton in die Zukunft – neue Vitus-Bläserklasse startet

Das Symphonische Blasorchester der Musikkapelle St. Vitus ging auf Nachwuchssuche –und wurde reichlich fündig!

„Unser Proberaum droht ja öfter mal aus allen Nähten zu platzen, aber diese Art des Ausnahmezustands ist mir persönlich am allerliebsten!“ Das zufriedene Lächeln von Stefan Huttner, erster Vorsitzender der Musikkapelle St. Vitus, unterstreicht deutlich seine positive Gemütslage an diesem Abend in den Räumen der Kapelle. Über 25 Kinder im Grundschulalter fanden mit ihren Eltern den Weg zur Musikkapelle und konnten ihr Wunschinstrument ausprobieren oder auch ein neues entdecken. „Qualifizierte Nachwuchsarbeit ist das Herzstück unserer Kapelle“, ergänzt Chefdirigent Adolf Huttner, der als ehemaliger Berufsmusiker um die Bedeutung solider Ausbildung weiß.

Was es mit den einzelnen Instrumenten auf sich hat erläuterte Dirigent Günter Moser mit den jungen Musikerinnen und Musikern des Jugendblasorchesters. In beeindruckend unterhaltsamer Weise entlockte er den musikinteressierten Kindern so manches Vorwissen rund um die Musikerwerkzeuge und verband dieses zur anschaulichen Einführung in die Welt der Blasinstrumente. „Sein“ Jugendorchester ließ passend dazu beschwingte Klangbeispiele erklingen. Angeleitet von den jeweiligen Ausbildern, die zum allergrößten Teil Eigengewächse des Orchesters sind und sich die Zusatzqualifikation als Lehrer in der Laienmusik erworben haben, ging es dann an die Instrumente -tatkräftig unterstützt von den Mitgliedern des Jugendblasorchesters.

Bilderstrecke

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Wir machen Musik, mach mit!

Neue Nachwuchsgruppe ab Januar 2019

Gemeinsam die gesamte Bandbreite der Blasmusik erlernen - und das in einem der erfolgreichsten Blasorchester in Bayern!
Wir bieten anregende, kompetente und pädagogisch begleitete Ausbildung auf gewohnt hohem Niveau.

Infoabend Donnerstag, den 11.10.2018 um 18:30 Uhr
Proberaum am Kreuzbergweg

  • alle Instrumente ausprobieren:
  • Flöte, Oboe, Fagott, Klarinette, Saxophon, Trompete, Flügelhorn, Horn, Tenorhorn, Bariton, Posaune, Tuba, Schlagzeug
  • Beratung durch Dirigenten, Ausbilder und Musiker
  • Kinder ab der 2. Klasse
  • Unterricht zweimal wöchentlich (Orchester und Register)
  • günstige Beiträge: 24,- EUR/Monat
  • gesamte Bandbreite der Blasmusik
  • aktive Jugendarbeit
  • internationale Kontakte

Ramona und Andreas trauten sich

Wie viele Herzen schlummern in einer Brust?
Bei Andreas und Ramona Karl, geb. Graf bestimmt einige, haben sie sich doch beide schon seit langem der Musik verschrieben.


Das Brautpaar wurde nach der Trauung gefeiert. Foto: Daniel Pirzer

Andreas seit über 20 Jahren als Baritonist bei der Musikkapelle St. Vitus sowie als Gründungsmitglied und Bassist der Partyband Sappralot, Ramona als Gitarristin. Und bestimmt noch jeweils eines füreinander, sodass sie jetzt als Vorstädterin und Wöllander eine waschechte Burglengenfelder Ehe eingegangen sind. Ein großes Orchester wie die Musikkapelle St. Vitus hat allerlei Fachleute in seinen Reihen und so war klar, dass die Heirat beim kapelleneigenen Standesbeamten Hans Knoll vollzogen wird. Als musikalischen Gruß gab's dann anschließend ein Spalier des Symphonischen Blasorchesters.