St. Vitus brilliert bei Festkonzert

Die Musikkapelle St. Vitus bot musikalische Feinkost auf hohem Niveau. Günter Moser wurde der goldene Taktstock verliehen. Von Josef Schaller

BURGLENGENFELD. Das Festkonzert der Musikkapelle St. Vitus, das alljährlich am letzten Samstag vor Weihnachten stattfindet, ist längst zu einem Highlight im Burglengenfelder Veranstaltungskalender geworden. Der Besucher weiß inzwischen schon im Voraus, dass er mit musikalischer Feinkost auf höchstem Niveau verwöhnt werden wird. So war es im Grunde genommen nichts Außergewöhnliches, dass sich am Samstagabend die Stadthalle wieder bis auf den letzten Platz füllte.

Die insgesamt 88 Musiker des symphonischen und des Jugendblasorchesters nahmen das Publikum mit auf einen vielseitigen und sehr abwechslungsreichen musikalischen Ausflug, unter anderem in die Märchen- und Filmwelt, in die biblische Urzeit, nach Südamerika und in die Prärie des Wilden Westens. Auch heuer standen wieder zahlreiche Ehrungen auf dem Programm.

Viele Auszeichnungen
Die Musiker Josef Schindler, Josef Schießl, Peter Karl und Alois Karl wurden für ihre 50-jährige Mitgliedschaft bei der Musikapelle St. Vitus ausgezeichnet. Gerhard Engel, Bezirksvorsitzender des nordbayerischen Musikbundes, nutzte die Gelegenheit, um der Musikkapelle noch einmal für ihr 50-jähriges Jubiläum, das im Jahr 2017 mit vielen Veranstaltungen gefeiert worden war, zu gratulieren und ihr dafür die Silbermedaille im weiß-blauen Band zu überreichen. Günter Moser, langjähriger Dirigent der Jugendblaskapelle, wurde der goldene Ehrentaktstock verliehen.

Geehrt für 50 Jahre bei St. Vitus
Alois Karl
: „Mir ging es so, wie einst John Miles in seinem Hit gesungen hat: Music was my first love. Mit sieben Jahren haben mich meine Eltern zur Musikkapelle geschickt. Mein größtes Erlebnis war die erste Reise nach Japan. Damals war ich 18.“
Peter Karl: „Ich musste im Alter von zehn Jahren zum Instrument greifen. Mit der Posaune habe ich angefangen. Nach zehn Jahren habe ich mich auf Bariton weitergebildet. Die erste Japanreise mit der Musikkapelle war für uns junge Menschen damals schon etwas Besonderes.“

Josef Schindler ist seit 50 Jahren bei der Musikkapelle St. Vitus. Foto: Josef Schaller

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Adventliche Klänge in der Klinik

„Alle Jahre wieder“ hieß es am vergangenen Samstag im ersten Obergeschoss der Asklepios- Klinik im Städtedreieck.

BURGLENGENFELD.„Alle Türen auf“ gingen in den Stationen Innere Medizin, Geriatrie und Unfallchirurgie, als das Jugendblasorchester der Musikkapelle St. Vitus bekannte und beliebte Weihnachtsweisen anstimmte. Die 25-köpfige Kapelle um Dirigent Josef Schindler knüpfte damit nahtlos an eine bereits Jahrzehnte dauernde Tradition an, die zu etlichen sozialen, medizinischen und pflegenden Einrichtungen führt, wo auf den Advent eingestimmt wird.

Das Jugendblasorchester erfreute im Burglengenfelder Krankenhaus Mitarbeiter und Patienten. Foto: Bernhard Krebs

Der Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung

Darum ist die Musikkapelle erfolgreich

Seit 50 Jahren gibt es die Burglengenfelder Kapelle St. Vitus. Ihr Erfolg hat viele Väter. Wir stellen sie vor. Von Josef Schaller.

BURGLENGENFELD. Das Sommerfest am Europaplatz ist heuer ausgefallen. Also haben die Verantwortlichen der Musikkapelle St. Vitus nach einer Ersatzveranstaltung gesucht, um dem Nachwuchs die Chance zu geben, sich vor einem größeren Publikum zu beweisen. „Natürlich wollten wir mit so einer Veranstaltung auch unsere Kasse füllen“, sagte Ralph Conrad im Gespräch mit der Mittelbayerischen. „Nachwuchsarbeit kostet nämlich viel Geld.“ In der Stadthalle zeigte die Kapelle schließlich ihr Können. Wir stellen die Menschen und Abteilungen vor, die für den Erfolg der Kapelle verantwortlich sind.

Der Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung