Kapelle blickt auf 40 Konzerte zurück

Die Vitus-Musiker ließen das Jubiläumsjahr 2017 noch einmal Revue passieren. Ein neuer Jugendvorstand wurde gewählt.
Von Stefan Barte

BURGLENGENFELD. Die Musikkapelle St. Vitus konnte anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens im Jahre 2017 und der 475-Jahrfeier der Stadt Burglengenfeld in ihrer Jahresrückschau auf so viele schöne und einmalige Auftritte wie nie zuvor zurückblicken. Vorsitzender Stefan Huttner berichtete bei der Mitgliederversammlung in den Übungsräumen am Kreuzberg über mehr als 40 Konzerte, beginnend bei „Missa Katharina“ bis hin zum „Burgadvent“.

 
Bürgermeister Thomas Gesche (links) begrüßt die neue Jugendvorstandschaft des Musikvereins St. Vitus (von links nach rechts) Raphael Conrad, Bastian Sauerbeck, Johannes Liebl, Severin Huber, Franziska Hölzl Foto: bbs

Neben den eigenen Auftritten war die Musikkapelle zusätzlich bei allen größeren Feierlichkeiten der Stadt Burglengenfeld ein wichtiges gestaltendes Element. Huttner freute sich dabei über den ausgesprochen guten Ruf der Musikkapelle sowie die enge Verbundenheit und den Rückhalt in der Bevölkerung.

Ausdrücklich dankte er Ralph Conrad für die Arbeit mit dem „Spielgeschäft“, welches wiederum gute Honorare eingespielt hatte. Den musikalischen Verantwortlichen Adolf Huttner, Günter Moser und Marianne Zaindl sowie allen anderen Ausbildern zollte er seinen besonderen Respekt. Ohne ihr herausragendes persönliches Engagement wäre der Verein auf Dauer nicht überlebensfähig, stellte er fest. Sein Dank galt natürlich auch seinem ganzen Team, allen Unterstützern sowie Spendern und der Pfarrei St. Vitus mit Pfarrer Franz Baumgartner an der Spitze.

Gemäß dem Bericht des Vorsitzenden zählt der Musikverein derzeit mit 653 Mitgliedern zu einem der größten der Stadt Burglengenfeld. Er setzt sich aus 142 aktiven und 27 passiven Musikern, 17 „Vitusstrolchen“ sowie 216 passiven und 268 fördernden Mitgliedern zusammen. Zu letzteren fördernden Mitgliedern gab es aus den Vereinsreihen einen Antrag auf Erhöhung des Mitgliedsbeitrages von derzeit sieben auf mindestens zwölf Euro im Jahr. Dem Antrag wurde in der Mitgliederversammlung zugestimmt.

Am 1. Februar 2018 wurde im Verein auch eine neue Jugendvorstandschaft gewählt. Der neue Jugendleiter Johannes Liebl trug neben den Vorhaben der Vereinsjugend auch die weitere Zusammensetzung des Jugendvorstandes vor. Neben Liebl gehören zur neuen Vorstandschaft als 2. Jugendvorstand Johannes Weiß, als 1. Schriftführer, Raphael Conrad, 2. Schriftführerin Franziska Hölzl sowie außerdem die Beisitzer Magdalena Moser, Severin Huber, Bastian Sauerbeck und Christoph Hauser.

Bürgermeister Thomas Gesche hatte neben Dankesworten für die gute Zusammenarbeit und die „grandiose Stimmung“ bei den Feierlichkeiten noch etwas Besonderes im Gepäck. Er kündigte an, dass der städtische Kalender 2019 mit ausgesuchten Bildern des „Heimatsounds“ geschmückt sein und der Erlös des Kalenders dann erstmals an die Vereinsjugend der Kapelle gespendet werde.

 Der Artikel in der Mittelbayerischen-Zeitung

Vitus-Kapelle spielt neues Jahr an

Auch im Jubiläumsjahr zieht das Jugendblasorchester, aufgeteilt in zwei Gruppen, in Burglengenfeld von Haus zu Haus.

Burglengenfeld. So prall gefüllt der Kalender der Musikkapelle St. Vitus, die heuer ihr 50-jähriges Bestehen feierte, auch war, so fest entschlossen sind die Mitglieder doch, an gewissen Traditionen festzuhalten. Seit Mittwoch zieht das Jugendblasorchester, aufgeteilt in zwei Gruppen, von Haus zu Haus, um das neue Jahr anzuspielen. Auch vor dem MZ-Büro machten die Musikanten Halt und gaben den „Schneewalzer“ zum Besten. Noch bis 30. Dezember dauert die Aktion, die ganz schön anstrengend ist, denn „Burglengenfeld wird ja immer größer“.

 
Auch vor dem Redaktionsbüro der „Mittelbayerischen“ spielten Mitglieder des Jugendblasorchesters der Musikkapelle St. Vitus zünftig auf. Foto: Rieke

Auch im Rathaus gab der engagierte Nachwuchs der Kapelle eine Kostprobe seines Könnens ab. 2. Bürgermeister Bernhard Krebs zeigte sich erfreut: „Damit bereiten Sie dem Jubiläumsjahr der Kapelle einen gelungenen Abschluss.“ Die Musikanten sind dankbar für ein paar nette Worte – oder eine kleine Zuwendung für die Vereinskasse. Und angesichts der Temperaturen sagen sie auch zu dem einen oder anderen wärmenden Tropfen bestimmt nicht nein. (ht)

Der Artikel in der Mittelbayerischen-Zeitung